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Sprint Weltcup, März 2018, Oslo. Fotograf: Andrei Ivanov

viel Turbulenz in Idrefjäll

viel Turbulenz in Idrefjäll


viel Turbulenz in Idrefjäll

26.11.2019

Montagmorgen, 18. November 2019 um 10.30 Uhr, Treffpunkt am Zürich Flughafen. Während dem Check-in, welcher wegen den Waffen sowieso immer etwas länger dauert, konnten wir noch nicht ahnen, was uns noch alles erwarten würde. Zuerst nur verspätet und schliesslich dann doch komplett gestrichen wurde unser Flug nach Oslo um die Mittagszeit. Die Abflugszeit verschob sich dementsprechend um über sieben Stunden und die Flugroute war neu mit Stopp in Kopenhagen angesetzt. Dies hiess natürlich auch das ganze Prozedere mit dem Einchecken des Gepäcks nochmals von vorne. Wir nahmen es mit Galgenhumor, nachdem wir erst nach Mitternacht in Oslo landeten, denn schliesslich stand ja noch die Weiterfahrt ins schwedische Idrefjäll an. Todmüde klappte ich schlussendlich etwas nach 5.30 endlich ins Bett und war natürlich froh, dass das Morgentraining vorerst gestrichen wurde.
In Idrefjäll genoss ich während der ganzen Trainingswoche zum Teil das schönste Winterwetter, welches man sich im hohen Norden vorstellen kann. Nur leider nicht immer. Stockdicker Nebel und Wind erschwerten vor allem am Wochenende die Wettkämpfe der schwedischen Meisterschaften, die wir als Selektionsrennen nützten. Nach einem akzeptablen Sprint mit 2-0 und dem 14. Rang glänzte ich tags drauf mit meiner "unglaublichen" Schiessleistung im verkürzten Einzel. Bei einem eigentlich irregulären Rennen, wo nicht einmal die Trainer mit den Ferngläsern die Schüsse auf der Scheibe erkennen konnten, schoss ich 15 (!) Fehler und war damit nicht einmal der schlechteste Schütze im ganzen Teilnehmerfeld. Bis dato und hoffentlich für immer war dies meine schlechteste Schiessleistung.